Planwagenschmiede Werkstattleiter

Anzahl der Beiträge: 257 Alter: 33 Ort: Wabern Fahrzeug: Opel Astra F Cabrio V6 Motortyp: C25XE Anmeldedatum: 22.02.09
 | Thema: Irmscher Senator B So Feb 22, 2009 6:13 pm | |
| Der Irmscher Senator B
Die Firma Irmscher bot 1990 als Opel Haustuner den Senator B als veredelte Luxusversion an. Als Motor kam der C36 NE zum Einsatz dessen Basis Motor der C30NE war. Der allerdings 1991 durch den C40SE abgelöst wurde. Zusätzlich gabs den C36NEI mit 200 PS dessen Basis der C30LE war.

Ab 1991 kam der neue C40SE zum Einsatz.

Beim C40SE handelt es sich nicht um einen aufgebohrten Dreilitermotor wie ihn die Firma Mantzel anbot als M4000, sondern um einen Komplett neuentwickelten Rumpfmotor. Der Neu gegossene Block verfügte über vergrößerte Öl- sowie vergrößerte Wasserkanäle und war somit äusest Standfest.
Der C40SE war seinerzeit der Stärkste Serien-Sauger der Welt. Der Hubraum zuwachs von 1.014ccm im Hause Irmscher erforderte gegenüber dem C30SE einige umfangreiche Änderungen, wie die 7-Fach gelagerte geschmiedete Kurbelwelle die auch über stärker demensionierte Kurbellwangen verfügt. Zudem ermöglicht diese Kurbelwelle einen Kolbenhub von 88 mm, und somit über 18,2 mm mehr Hub besitzt als der C30SE. Desweiteren verfügt die Kurbellwelle über 12 Ausgleichsgewichte die an die Massekräfte des Motors angepasst sind. Die Bohrung beträgt 98 mm. Im Vergleich zum C30SE sind die Zylinderlaufbuchsen zusammengegossen wodurch sich die Motorsteifigkeit enorm erhöhte.
Die äuserlichen Abmessungen des Motorblocks sind identisch mit denen des C30SE. Mit einem Hub-/Bohrungsverhältniss von 0,89 ist der C40SE ebenso wie der C30SE Kurzhubig ausgelegt. Dadurch bleibt eine hohe Drehfreudigkeit des Motors erhalten.
Dem selben Ziel dienen spezielle Muldenkolben deren Gewicht je 432 g (C40SE) gegenüber des C30SE 492 g je Kolben beträgt. Der C30SE Zylinderkopf wurde speziell für den C40SE angepasst. Die geänderten Nockenwellen mit einem um 0,5 mm größeren Nockenhub gewährleisten somit einen optimalen Füllungsgrad.
Das gesamte Ansaugsystem wurde durch vergrößern des Einlassquerschittes vom Luftfilterkasten sowie das Vergößern der Ansaugrohre von 37 mm auf 39 mm Durchmesser, anderen Einspritzdüsen mit höherem Durchsatz sowie der Modifizierung des Luftmassenmessers an den gestiegenen Hubraum angepasst.
Als Getriebe gabs das R-28 5 Gang-Schaltgetriebe serienmäßig. Auf Kundenwunsch waren noch zwei weitere Getriebe gegen Aufpreis erhältlich zum einen das verstärkte Zf -Automatikgetriebe welches auch in größeren BMW Modellen verbaut war, zum anderen ein 6-Gang Schaltgetriebe. Somit wartete der C40SE mit beachtlichen Leistungsdaten auf.

Der DOHC Motor mit 200 KW/272 PS bei 5800 U/min. legte beachtliche Beschleunigungswerte vor. In Verbindung mit Schaltgetriebe von 0 auf 100 in 5,8 sekunden. Automatikfahrer hingegen mussten eine Verschlechterung der Beschleunigung von 0,8 sekunden in Kauf nehmen. Die Endgeschwindigkeit lag bei 250 km/h (laut Fahrzeugschein).
Das Opel DUAL-RAM-Ansaugsystem mit zwiestufiger Saugrohraufladung läßt schon bei niedrigen und mittleren Drehzahlen aussergewöhnliche Druchzugskraft spüren.
Bis zu einer Drehzahl von 4000 U/min. wird der Motor wie ein doppelter Dreizylinder beatmet. Die Klappe im Luftverteiler ist geschlossen, die Luft strömt getrennt in die Brennräume. Das Ergebnis ist eine besonders hohe Durchzugskraft im unteren Drehzahlbereich.

Bei über 4000 U/min. öffnet sich die Klappe im Luftverteiler und sorgt so für optimierte Strömungsverhältnisse. Jetzt entfaltet der Motor alle Stärken eines klassischen Sechszylinders optimiert durch die 24 Ventiltechnik.

Bei einer Drehzahl von 1500 U/min. stehen 75 % des Drehmomentsmaximums zur Verfügung. Schon bei 3300 U/min. liegt das volle Drehmoment von 395 Nm an. Ergebnis ein hohes Drehmoment bei wirtschaftlich niedrigen Verbrauch, Umweltschonender Betrieb und ein höchtsmaß an Laufkultur.
Die Gemischaufbereitung wurde von einer Bosch-Motronic M 1.5 übernommen. Die Abgasreinigung erledigten zwei Metall-Katalysatoren welche allerdings nicht als Leitungsbremse zu empfinden waren. Die Verbrauchswerte des 10:1 verdichteten C40SE Motors der auf Super 95 Oktan ausgelegt ist waren mit Stadtverkehr 16,9 Liter bei 90 km/h 8,3 Liter und bei 120 km/h mit 10,3 Liter ebenfalls akzeptabel.
Der Irmsacher Senator basierte auf der CD-Ausstattung die fast alle Extras enthielt. Daher ist die Liste der Sonderausstattungen für den Irmscher Senator relativ kurz.
Der Irmscher Senator war in folgenden Farben Lieferbar: Bordeauxrot, Aubergine, Emeraldgrün und Schwarzmetallic.


Ein eigenständiges Gesicht erhielt der Irmscher Senator durch einen geänderten Kühlergrill sowie Front- und Heckstoßstange zusätzliche Schwellerverkleidungen und hintere Türverkleidungen waren gegen Aufpreis erhältlich.

Eine weitere Besonderheit waren die Anthrazitfarben eloxierten Fensterleisten.
Die Irmscher Innenausstattung unterscheidet sich wesentlich von der Serienausstattung. Das Amaturenbrett sowie die Türverkleidungen erhielten einen edlen Büffellederbezug, und ebenso eine Vertäfelung aus furnierten und lackierten Holz.
Als Seriensitze erhielt der Irmscher Senator elektrische Recarositze vorn mit Memory-Funktion. Die Sitzbezüge waren eine Stoff-Lederkombination ähnlich wie beim Omega 3000. Die Seitenwangen waren beledert und die Sitzpolster in Stoff gehüllt, dadurch boten die Sitze einen besseren Seitenhalt.

Das Serienmäßige Lederlenkrad war ohne Aufpreis auch in einem Designähnlichen Holzlenkrad erhältlich.

Optional war für den Irmscher Senator in der hinteren Mittelarmlehne der Rücksitzbank ein Kühlfach für die Bordbar erhältlich, in dem man ohne weiteres zwei Literflaschen sowie mehrere Gläser unterbringen konnte.


Die Serienrückbank wurde gegen eine eigens entwickelte Rückbank mit zwei ausgeformten Sitzplätzen getauscht, deren Seitenwangen einen optimalen Seitenhalt boten.

Nicht zu verachten war auch das Gepäckraumvolumen von 530 Liter.
Weitere Extras wie Webasto Standheizung, D-Netz-Telefon, Telefax sowie Laptop-Anschluss konnten ebenfalls bestellt werden.
Serienmäßig erhielt der Irmscher Senator 5-Stern Felgen in 7 1/2 J x 16 mit 225 / 55 ZR 16 Bereifung.
Das Fahrwerk sowie die Bremsanlage entsprachen der des C30SE. Lediglich die Gasdruckdämpfer wurden härter abegstimmt und die Fahrwerksfedern wurden um 15 mm gekürzt. Zudem verfügte der Irmscher Senator über ein 45% gesperrtes Differential.
Neben vielerlei Annehmlichkeiten die der Irmscher Senator bot steht der Preis in der Grundausstattung von 99.700,- DM.
Planwagenschmiede = pws
Zuletzt von Planwagenschmiede am Do Okt 29, 2009 10:44 am bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet |
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Bolle01 Frischling
Anzahl der Beiträge: 2 Alter: 32 Ort: Lollar Fahrzeug: Astra f Motortyp: 2l 16v Anmeldedatum: 09.04.09
 | Thema: Re: Irmscher Senator B Fr Apr 10, 2009 11:14 pm | |
| Hi, weis man den eine Stuckzahl die auf dem Markt gekommen sind und wie viele noch existieren heute, weil schönes Auto war beziehungsweise ist es ja. von mir ein bekannter hatte mal einen der ihm aber leider Zuschrott gefahren wurde. Gruß Joachim |
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problem3110 Werkstattchef

Anzahl der Beiträge: 405 Alter: 23 Ort: Hamburg Fahrzeug: Vectra B Stufe Motortyp: x16xel Anmeldedatum: 22.05.08
 | Thema: Re: Irmscher Senator B Sa Apr 11, 2009 10:35 am | |
| ich finde die preise interessant wenn man mal überlegt was allgemein damals nen senator gekostet hat und jetzt gehandelt wird ist das eigentlich sehr krass aber die irmschers gevielen mir auch sehr gut klar ist nen evo noch nen ganz anderer schnack aber der ist ja leider heute auch noch fast unbezahlbar und stückzahlen von dem gerät braucht mann auch nicht sprechen wie gesagt hatte das vergnügen mit einem 4 .0 24V im ascona B meines schwager mit zufahren das ist und wahr nen Höllen maschiene Sound leistung 1 a spitzen klasse |
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